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Ultraschalltherapie
Massage im molekularen Bereich: Tiefenwärme durch Schallwellen, meist ergänzend zur Physiotherapie.
Ultraschalltherapie = Massage im molekularen Bereich.
Gut zu wissen
- Für eine Behandlung auf Rezept brauchen Sie eine Verordnung von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
- Bringen Sie zum ersten Termin Rezept und Versichertenkarte mit.
- Hausbesuche sind im Raum Gutach – Hornberg möglich.
- Fragen? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular.
Wie funktioniert die Ultraschalltherapie?
Die Ultraschalltherapie ist eine Behandlung im Rahmen der Elektrotherapie. Dabei wird mithilfe von Schallwellen Wärme erzeugt. Die Ultraschalltherapie kann Schmerzen bei Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen lindern.
Der Physiotherapeut bestreicht die zu behandelnde Körperregion mit einem speziellen Ultraschallgel. So wird zwischen Haut und Ultraschallkopf eine optimale Verbindung hergestellt - bereits kleine Luftschichten zwischen Schallkopf und Körperoberfläche verhindern eine Übertragung der Schallwellen. Zusätzlich kann auch ein Medikament zugefügt werden.
Während der Behandlung fährt der Therapeut mit dem Schallkopf über den Körper. Die Schallwellen werden entweder kontinuierlich (Gleichschall) oder pulsweise (Impulsschall) verabreicht. Sie dringen dabei bis zu fünf Zentimeter in das Gewebe ein.
Außerdem kommt es bei der Ultraschallbehandlung zu einer sogenannten Mikromassage. Die Schallwellen wirken vor allem dort, wo Sehnen und Knochen aufeinandertreffen. Knochen reflektieren die Schallwellen stärker als das umliegende Gewebe - dadurch entsteht die Wärme.
Angewendet wird die Ultraschalltherapie vor allem bei:
Anwendungsgebiete
- Chronische Schmerzen der Sehnenansätze aufgrund von Verschleiß, Fehl- oder Überbelastung (Tendinose, Tennisarm)
- Verletzung von Bändern, Sehnen und Schleimbeuteln
- Knochenwallbildungen (Periostose)
- Oberflächlich liegende Arthrosen (Hand, Finger, Ellenbogen)
- Verzögerte Knochenheilung nach Brüchen
- Weichteilverletzungen durch Unfälle (Prellungen, Quetschung, Distorsion)
- Wirbelsäulensyndrom
- Rheumatische Erkrankungen (Gicht)
- Chronische entzündliche Erkrankungen
Meist wird die Ultraschalltherapie als ergänzende Maßnahme verordnet, zum Beispiel in Kombination mit Physiotherapie.
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